/ Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

Die Abschottung der Welt:
Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.

Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.

Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.

Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.


Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.

Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: A103A123D

Beginn: So., 18.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr

Dauer: 1

Kursort: Homeoffice Vortrag

Gebühr: 5,00 €

Homeoffice

Online-Vortrag

Datum
18.10.2026
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Homeoffice Vortrag


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